Regionales Zuschussprogramm in NRW – bis 30. September Ausweitung der Richtlinie

Regionales Zuschussprogramm in NRW –  bis 30. September Ausweitung der Richtlinie

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert Maßnahmen zur Verbesserung der Einkommenssituation und zur Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Zudem soll die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen unterstützt werden. Seit dem 1. Juli 2014 wird – zunächst bis zum 30. September 2014 – die gewerbliche Förderung auf der Grundlage der bisher geltenden Richtlinie vom 15. Juli 2011 in angepasster Form fortgesetzt. Gefördert wird in neu abgegrenzten C- und D- Regionalfördergebieten. Zu den C-Fördergebieten zählen nebst vielen anderen bspw. Bochum, Bottrop oder Gelsenkirchen. Zu den D-Fördergebieten zählen unter anderem Bielefeld, Krefeld oder auch Wuppertal.

Gefördert werden gewerbliche Investitionen, durch die Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert werden:

  • Errichtung einer neuen Betriebsstätte, ausgenommen reine Betriebsverlagerungen
  • Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte
  • Erstmaliger Erwerb bzw. erstmalige Errichtung einer Betriebsstätte innerhalb von 60 Monaten nach Gründung
  • Übernahme einer von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte
  • Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in neue, zusätzliche Produkte und grundlegende Änderung des Gesamtproduktionsverfahrens einer bestehenden Betriebsstätte

Die Förderung wird als Zuschuss gewährt. Die Höhe der Förderung beträgt bei Arbeitsplatz-schaffenden Maßnahmen maximal 120.000 EUR und bei Arbeitsplatz-sichernden Maßnahmen maximal 90.000 EUR je gefördertem Dauerarbeitsplatz. Der Umfang der Förderung beträgt in den C-Fördergebieten maximal 25% (kleine Unternehmen) sowie 20% (mittlere Unternehmen) der förderfähigen Ausgaben, in den D-Fördergebieten maximal 20% (kleine Unternehmen) sowie 10% (mittlere Unternehmen).

Aber: Bei Investitionsvorhaben dürfen die dem Antrag zugrunde liegenden förderfähigen Ausgaben 150.000 EUR nicht unterschreiten.

Zudem werden nicht-investive Maßnahmen kleiner und mittlerer Unternehmen zur Beratung, Schulung, Humankapitalbildung  gefördert, wenn diese Maßnahmen für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bzw. für seine weitere Entwicklung von besonderer Bedeutung sind. Förderfähig sind zudem Maßnahmen zur Markteinführung neuer innovativer Produkte durch KMU in der Gründungsphase, die maßgeblich vom Unternehmen selbst entwickelt worden sind.

Bei nicht-investiven Maßnahmen beträgt die Höhe der Förderung für

  • Beratungsleistungen bis zu 50%, höchstens 50.000 EUR,
  • Schulungen in den C-Fördergebieten bis zu 40% und in den D-Fördergebieten bis zu 35%, bis zu einem Höchstbetrag von 50.000 EUR,
  • Humankapitalbildung:
    • bis zu 50% des Bruttoarbeitslohnes, max. 12.000 € im ersten und
    • bis zu 25% des Bruttoarbeitslohnes, max. 6.000 € im zweiten Jahr pro zusätzlich geschaffenen Arbeitsplatz
  • Markteinführung innovativer Produkte: 50% der förderfähigen Ausgaben, max. 100.000 €.

Ob Ihr Standort zu den C- oder D- Fördergebieten zählt, erfahren Sie bei uns.

Bitte kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.

Angaben ohen Gewähr. Änderungen bspw. durch die Öffentlichen Träger vorbehalten.

 

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